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    Referenzen

    Standards setzen statt Standardlösung

    Wir beraten, publizieren, diskutieren und geben wichtige Impulse zur Nachhaltigkeit. Hier finden Sie eine Auswahl an Kunden, Projekten und Referenzen.

    Kunden, Projekten und Referenzen.
    Sie vertrauen uns

    Unternehmen und Organisationen, die wir beraten haben

    Referenzen Managementberatung Nachhaltigkeit
    • Boge
    • Bosch
    • Covestro
    • Eppendorf
    • Fresenius
    • Krones
    • Merck
    • OSRAM
    • RWE
    • Siemens
    • Zeiss
    • Vier der Top 4 Premium Automobilhersteller Deutschlands
    • Bekanntester deutscher Personal-Care-Hersteller
    • Bekanntester deutscher Nahrungsmittelhersteller
    • Weltweit führender Chemiekonzern
    • Weltweit führender Kunstfaserhersteller
    • Weltweit führender Hersteller von Gasen
    • und weitere
    Referenzen Managementberatung Nachhaltigkeit
    • adidas
    • Bonprix
    • Coop Schweiz
    • Crate&Barrel
    • Dr. Oetker
    • Klingel
    • Lidl
    • Marc´O Polo
    • Otto
    • REWE
    • s.Oliver
    • Tchibo
    • Valora
    • Willy Bogner
    • 2 der Top 3 Discounter in Deutschland
    • Deutschlands bekannteste High-Fashion Marke
    • Führende deutsche Lifestyle-Modemarke
    • 2 große deutsche Multi-Brand-Fashion-Retailer
    • Marktführer B2B-Distanzhandel von Industrieausstattungen
    • und weitere
    Referenzen Managementberatung Nachhaltigkeit
    • Deutsche Telekom
    • Hermes Logistik
    • MVV Energie
    • Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
    • Deutsche Großbank
    • Top 2 im deutschen Mobilfunkmarkt
    • Top 2 im deutschen Telekommunikationsmarkt
    • und weitere
    Referenzen Managementberatung Nachhaltigkeit
    • Aid by Trade Foundation (Cotton-Made-in-Africa, CmiA)
    • AVE (Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V.)
    • Bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.)
    • Bundesministerien: BMBF, BMUB, BMZ, BMJV
    • DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH)
    • GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
    • HDE (Handelsverband Deutschland)
    • NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.)
    • Stiftung KlimaWirtschaft
    • UBA (Umweltbundesamt)
    • Umweltstiftung Michael Otto
    • Universitäten: Flensburg, Hamburg, Pforzheim
    • WWF (World Wildlife Fund)
    • und weitere
    Aus unseren Erfolgsgeschichten

    Herausforderung 

    Eine Vielzahl an unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen sollte in die Unternehmensstrategie eines italienischen Süßwarenherstellers integriert werden. 

    Ansatz 

    In der Nachhaltigkeitsperspektive haben wir durch eine conjoint-basierte Stakeholder-Umfrage 2.400 Stakeholder erreicht, welche 28 Themen hinsichtlich der Nachhaltigkeitsrelevanz bewertet haben. So wurde jedes Thema etwa 4.300-mal bewertet.   

    Die subjektive Einschätzung der Stakeholder haben wir außerdem mit Impact-Analysen auf Unternehmens- und Produktebene entlang der gesamten Wertschöpfung gegenübergestellt.  Diese Analysen führten wir mit unserem proprietären Tool estell durch. 

    Dieses Zwischenergebnis der Nachhaltigkeitsrelevanz wurde mit strukturierten Interviews und Workshops diskutiert und validiert.  

    Zudem haben 35 Entscheidungsträger*innen die Geschäftsrelevanz der Themen auf Basis von Werttreibern – Effizienz, Brand Value, Resilienz und Innovation – und einem antizipierten Geschäftspotential bewertet. Darauf aufbauend wurden mit 13 Führungskräften in zwei Management-Workshops das Ambitionsniveau der Themen final festgelegt.

    Doppelte Materialitätsmatrix

    Am Ende des Projektes stand ein klarer strategischer Rahmen und übergreifende strategische Leitthemen, welche das Gesamtziel des Süßwarenherstellers im Bereich Nachhaltigkeit zusammenfassen und in einer konkreten Roadmap überführt wurden.

    Ergebnis 

    Mit dem Projekt entwickelte Systain einen klaren strategischen Ordnungsrahmen zum Thema Nachhaltigkeit, durch das das Unternehmen seine strategischen Handlungsfelder definieren konnte, um seine Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. 

    Herausforderung

    Ein internationaler Handelskonzern mit mehr als 50.000 Mitarbeiter*innen und über 13 Mrd. EUR Umsatz möchte seine konzernweite Nachhaltigkeitsstrategie neu entwickeln.

    Ansatz

    Die Nachhaltigkeitsstrategie wurde in zwei parallelen Arbeitssträngen weiterentwickelt. Zum einen erarbeiteten wir mit dem Konzern konkrete Inhalte: die übergreifende Vision, Handlungsfelder, KPIs, Ziele und Maßnahmen. Zum anderen setzten wir uns mit der Governance intensiv auseinander – zu den Themen dezentrale Steuerung, Kollaboration, Empowerment und Incentivierung.

    Durch einen agilen Prozess wurden die Arbeitsergebnisse iterativ durch die Einbindung verschiedener Stakeholder erarbeitet, z.B. durch Sounding Boards mit dem Management (Top Down) und der Pilotierung mit Konzernunternehmen (Bottom-Up). Dabei wurden die Arbeitsstränge zentral durch ein Projekt Management Office (PMO) gesteuert.

    Gebäude mit Bäumen

    Ergebnis

    Endergebnis war ein dezentrales Managementsystem, das sowohl die Eigenverantwortung der Konzernunternehmen und deren spezifischen Geschäftsmodelle berücksichtigt, als auch die zentrale Steuerung nach übergreifenden und konsolidierten Konzernzielen ermöglicht. Um einen gruppenweiten Wissensaustausch zu gewährleisten, wurden zudem themenspezifische konzernweite Expert Circles initiiert, die Vertreter*innen aus den unterschiedlichen Fachabteilungen der jeweiligen Konzernunternehmen zusammenführt. Zur Steuerung und Controlling des Erfolgs der Nachhaltigkeitsstrategie wurde eine IT basierte Lösung entwickelt und regelmäßig an die Vorstände Bericht erstattet. 

    Herausforderung

    Die Covestro AG ist ein börsennotierter Werkstoffhersteller mit knapp 17.000 Mitarbeiter*innen und einer komplexen Lieferkette. Die menschenrechtliche Sorgfalt im eigenen Geschäftsbereich und in der Wertschöpfungskette sollen umgesetzt werden.  

    Ansatz

    Wir haben 2018 die externe Berichterstattung des Unternehmens zum Thema Menschenrechte mit den regulatorischen Anforderungen in Deutschland und im internationalen Kontext abgeglichen. Durch diese Gap-Analyse entwickelten wir passende Handlungsempfehlungen. 

    In einem weiteren Projekt führten wir eine umfassende Risikoanalyse zu den menschenrechtlichen Risiken in der Wertschöpfungskette durch. So konnten die Menschenrechtsthemen von höchster Relevanz identifiziert und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden. 

    Zuletzt unterstützten wir 2020 das Unternehmen bei der Entwicklung eines Management-Systems zur Erfüllung der Kernelemente der menschenrechtlichen Sorgfalt. Außerdem entwickelte wir dabei ein Handbuch für die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfalt in den diversen Funktionsbereichen von Covestro. 

    Arbeiter Menschenrechte

    Ergebnis

    Durch die verschiedenen Projekte konnte Systain für Covestro Transparenz zu regulatorischen Anforderungen in Deutschland und im internationalen Kontext zum Thema Menschenrechte schaffen, die Menschenrechtsthemen von höchster Relevanz identifizieren, Verbesserungsmaßnahmen ableiten und ein Management-System zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt entwickeln.

    Herausforderung   

    Ein international tätiges Maschinenbaunternehmen mit über 20.000 Lieferanten möchte das Lieferantenmanagement nachhaltiger gestalten. Welche menschenrechtlichen Risiken bestehen in den Lieferketten?  Dafür sucht das Unternehmen ein effizientes Verfahren, das auch den Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) genügt. 

    Ansatz  

    Mit unserem proprietären Tool estell können Lieferketten schnell und effizient mit einem einheitlichen Verfahren analysiert werden. Benötigte Daten des Unternehmens sind lediglich Einkaufswerte pro Jahr, sowie Informationen zu Lieferanten und Warengruppen. Mit unserer estell-Methodik werden so menschenrechtliche Risiken je Lieferant, aber auch pro Risikothema, Land und Wertschöpfungsstufe transparent gemacht.

    Menschenrechtliche Risikoanalyse

    Der Kunde erhielt umfassende Transparenz zu den menschenrechtlichen Risiken seines Warenbezugs. Zudem lieferten wir klare Transparenz zu den Verursachern des Risikos – nach Wertschöpfungsabschnitt (beim direkten Lieferanten, in der tieferen Lieferkette, beim Rohstoff) und Thema (Kinderarbeit, Arbeitssicherheit, etc.). Diese Einblicke konnte das Maschinenbauunternehmen in einem interaktiven Visualisierungstool einsehen.   

    Ergebnis 

    Eine Priorisierung der Lieferanten mit höchsten Risiken dient dem Kunden als Basis für eine Umsetzung der Anforderungen des LkSGs und für ein Risikomanagement in der Lieferkette. Die Transparenz der Risikoanalyse bildete auch die Grundlage für eine risikobasierte Ableitung von Maßnahmen, je nach Risikoprofil der Lieferanten und Wertschöpfungskette.

    Herausforderung   

    Viele unserer Kunden müssen sich den Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) zu eigen machen und unter anderem verstehen, welche Prozesse dementsprechend angepasst werden müssen.  

    Ansatz  

    Zuerst etablieren wir in moderierten Workshops ein vertieftes Wissen im Unternehmen zu den Anforderungen des LkSGs. Durch strukturierte Interviews und Dokumentenchecks wird dann das Status quo der aktuellen Umsetzung im Unternehmen beleuchtet. Dabei werden wesentliche Lücken und geeignete Anknüpfungspunkte für die Anpassung von Prozessen identifiziert. Benchmarks und das unternehmerische Ambitionsniveau geben dann den Rahmen für konkrete Handlungsfelder und entsprechende Zielbilder. Wir zeigen dabei dem Unternehmen in interaktiven Workshops auf, wie die Sorgfaltspflicht effizient und langfristig tragfähig umgesetzt werden kann, basierend auf unserer Erfahrung und Kenntnis zu Best Practices.  Zum Schluss erarbeiten wir konkrete Fahrpläne inklusive einer Einschätzung zu internen Aufwänden, Verantwortlichkeiten und einer Zeitplanung. Unsere Kunden erhalten so Handlungssicherheit für die rechtzeitige und angemessene Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Unternehmen.   

    Menschenrechte Roadmap

    Ergebnis   

    Unternehmen erhalten ein tiefgehendes Verständnis über das LkSG und an welchen Stellen Anpassungbedarf von Prozessen und Strukturen besteht. Durch klare Zielbilder und Fahrpläne erhalten sie Handlungssicherheit für eine erfolgreiche Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.  

    Herausforderung 

    Wurden menschenrechtliche Risiken im eigenen Geschäftsbereich oder in der Lieferkette identifiziert, müssen diese mit wirkungsvollen Maßnahmen minimiert, und im besten Falle ausgeschlossen werden.  

    Ansatz 

    Wir unterstützen ein Unternehmen ganzheitlich dabei, ein Prozess zur risikobasierten Maßnahmenableitung und –steuerung aufzubauen. Unter Berücksichtigung der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) identifizierten wir zunächst relevante Maßnahmen wie Trainings, Self-Assessments oder Audits. Diese bewerten wir hinsichtlich ihrer Wirkung, Umsetzbarkeit und des Implementierungsaufwands. Außerdem wurden Risikocluster identifiziert, wie Lieferanten mit einem menschenrechtlichen Risiko durch Verwendung eines Risikorohstoffs. Durch eine Zuordnung der Maßnahmen auf die Risikocluster schafften wir die Grundlage für eine Auswahl von passgenauen Maßnahmen, die spezifische Risiken adressieren.  

    Menschenrechte Maßnahmen

    Parallel schafften wir dem Unternehmen Handlungssicherheit durch klare interne Prozesse und Vorgaben. Damit die Maßnahmen den Vorgaben entsprechend umgesetzt werden, konzipierten und implementierten wir ebenfalls ein Controlling-Konzept, das die Wirkungsmessung und das Reporting gemäß den Anforderungen des LkSGs ermöglicht.  

    Ergebnis  

    Wir implementierten gemeinsam mit dem Unternehmen ein Konzept zur risikobasierten Maßnahmenableitung und -steuerung, um so die Anforderungen des LkSGs zu erfüllen, die menschenrechtlichen Risiken in der Lieferkette und im Geschäftsbereich angemessen zu adressieren und diese realistisch umzusetzen. 

    Herausforderung  

    Ein Kunde muss nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) jährlich eine menschenrechtliche Risikoanalyse der unmittelbaren Lieferanten durchführen. Er suchte ein tragfähiges Vorgehen der Risikoanalyse, die mit dem LkSG übereinstimmt.  

    Ansatz  

    In einer Konzeptphase entwickelten wir ein Vorgehen zur Risikoanalyse unter Berücksichtigung der Angemessenheitskriterien des LkSG. Hierzu wurden die vorhandenen Daten zu direkten Lieferanten und Akteuren der tieferen Lieferkette (z.B. Produktionsstätten, Rohstoffe) identifiziert. Diese internen Daten wurden mit Systains Risikoindikatoren und Wertschöpfungsinformationen (z.B. Rohstoffherkunft) kombiniert, um die Risikoanalyse zu konzipieren. Wir erarbeiteten zudem gemeinsam mit dem Kunden, wie Risiken gewichtet und priorisiert werden sollen. Dieser enge Austausch gewährleistete ein Buy-In der relevanten Ansprechpartner*innen so wie die frühzeitige Erkennung von Schnittstellen zu Anschlussprozesse.    

    Controlling von Maßnahmen zur menschenrechtlichen Sorgfalt

    Wir übernahmen die Aufbereitung der komplexen Unternehmensdaten (über 10.000 Lieferanten) für die Risikoberechnung und visualisierten die Ergebnisse. 

    Ergebnis 

    Der Kunde verfügt nun zur Umsetzung der LkSG-Anforderungen über ein Tool zur jährlichen Risikoanalyse, das weitgehend unabhängig von Systain aktualisiert werden kann. Der Kunde erhielt somit ein hohes Maß an Transparenz zu Risiken – auch in der tieferen Lieferkette – und wusste, welche Maßnahmen Priorität haben und eingeleitet werden sollen.

    SIEMENS benutzt unser Messungstool, um CO2 Emissionen von 10.000 Lieferanten zu erfassen.

    Quelle: © Siemens AG, 2020

    Herausforderung

    Ein Schweizer Maschinenbauunternehmen mit einem Umsatz von >10 Mrd. EUR wollte die Treibhausgasemissionen Scope 3 (Upstream) ermitteln und sich ein Reduktionsziel setzen. Ein Berechnungsansatz für Scope 3 auf Basis von Ökobilanzen wäre zu aufwendig und lückenhaft gewesen. 

    Ansatz 

    Das Unternehmen entschied sich, die Emissionen mit Hilfe unseres proprietären Tools estell zu ermitteln. Das Unternehmen hat hierzu die monetären Einkaufsdaten mit Warengruppen und Herstellerland bereitgestellt. Wir haben die Daten modelliert und die Emissionen berechnet und analysiert. Dem Kunden verfügte über ein Dashboard, um vertiefte Auswertungen nach Business Units, Warengruppen, Ländern, Lieferkettenstufen und Weiteres vornehmen zu können.  

    Dashboard eines Carbon Footprints

    Um zu ermitteln, wie sich Verbesserungsmaßnahmen und das Geschäftswachstum auf die Treibhausgasemissionen auswirken, erstellten wir in einem zweiten Schritt Minderungsszenarien. Dabei wurden mögliche Maßnahmen hinsichtlich gemeinsam erarbeiteter Kriterien bewertet. Anhand dieser Minderungsszenarien entwickelten wir gemeinsam mit dem Unternehmen ein Reduktionsziel für Scope 3.  

    Ergebnis

    Das Maschinenbauunternehmen erhielt Transparenz über die Hot-Spots seiner Lieferkette – und bei welchen Lieferanten, Business Units, Produktgruppen und Weiteres sich diese befanden. Auf Basis dieser Auswertungen sowie Entwicklungsszenarien und der Maßnahmenbewertung konnte somit ein faktenbasiertes Klimaschutzziel definiert werden.

    Herausforderung  

    Ein Unternehmen aus dem Lebensmitteleinzelhandel möchte in Form einer Maßnahmen-Roadmap herausfinden, wie es seine wissenschaftsbasierte Klimaziele in einzelnen Sortimenten (Fokus Obst und Gemüse) erreichen kann. 

    Ansatz 

    Zur Lösung setzen wir auf folgende Bausteine: 

    • Maßnahmensammlung und THG-Wirkungsanalyse,  
    • Bewertung der Realisierbarkeit der Maßnahmen unter Einbezug der relevanten Fachabteilungen,  
    • Aufbau von quantitativen Treibhausgasminderungsszenarien  
    • sowie Ableitung von Maßnahmen-Roadmaps.  

    Dazu haben wir unsere proprietären Quantifizierungstools estell und estell harvest herangezogen, um eine faktenbasierte Priorisierung von attraktiven und kosteneffizienten Maßnahmen ableiten zu können. Dabei wurden nicht nur die Minderungspotentiale der Maßnahmen berücksichtigt, sondern ebenfalls Marktentwicklungen, regulatorische Anforderungen, Dekarbonisierung des Strommixes und das prognostizierte Geschäftswachstum. 

    Klimastrategie

     

    Ergebnis 

    Durch den Einbezug von internen Strukturen für die Umsetzung und unserem tiefen Verständnis von Lieferketten der Lebensmittelproduktion haben wir eine wirkungsvolle Roadmap zur Erreichung der gesetzten Klimaziele entwickelt, Mindestanforderungen an die Lieferanten definiert und potenzielle Leuchtturmprojekte mit Transformationscharakter identifiziert.

    Herausforderung

    Ein führendes Life-Science Unternehmen mit Sitz in Deutschland und Standorten weltweit hat uns beauftragt, eine Klimaschutzstrategie für das Unternehmen (Standorte, Dienstwagen, Transporte, Geschäftsreisen) zu entwickeln.  

    Ansatz

    Wir haben zunächst eine Initialbilanz der CO2-Emissionen erstellt und wesentliche Treiber beleuchtet. Anschließend wurden Interviews und Workshops mit einzelnen Standorten und Business Units durchgeführt, um geeignete Maßnahmen zu identifizieren, deren Klimaschutzbeitrag sowie Kosten und Nutzen zu ermitteln und die Anforderungen zur Umsetzbarkeit zu prüfen. Hierbei haben wir auch auf unser langjähriges Erfahrungswissen über Potentiale, mögliche Hindernisse und Lösungsansätze sowie Erfolgsfaktoren eingebracht. Ebenso berücksichtigten wir die künftige Entwicklung des Unternehmens und wie sich die Emissionen entsprechend entwickeln.

    Ergebnis 

    Es wurde eine ambitionierte Klimaschutzstrategie mit acht Handlungsfeldern entwickelt, welche mit konkreten Maßnahmensteckbriefen hinterlegt ist. Die Roadmap mit den Maßnahmen umfasst eine Abschätzung von Kosten und Nutzen sowie CO2-Reduktionen und der Definition von Verantwortlichkeiten im Unternehmen. Die Klimaschutzstrategie wurde vom Vorstand verabschiedet.

    Klima Roadmap

    Herausforderung 

    Das Monitoring des THG-Fußabdrucks insbesondere in der Lieferkette ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Ein großes deutsches Retailing-Unternehmen hat Systain beauftragt, ein pragmatisches Accounting-System zu konzipieren, das konsistent und vollständig die jährlichen Änderungen im THG-Fußabdruck der Lieferkette abbildet und auf verfügbare Datensysteme innerhalb des Unternehmens aufbaut. 

    Ansatz 

    Eine One-fits-all-solution für das THG-Accounting in Lieferketten ist am Markt noch nicht verfügbar, sodass wir eine unternehmensspezifische Lösung entwickelten, in der wir Branche, Positionierung und vor allem die konkrete Unternehmensstruktur und Datenverfügbarkeit berücksichtigten.  

    Gemeinsam mit dem Retailing-Unternehmen bewerteten wir zunächst externe Datenquellen und Methoden zur Erhebung von THG-Emissionen in Lieferketten und glichen diese mit möglichen Maßnahmen und damit nötigen verfügbaren internen Daten im Unternehmen ab.  

    Auf dieser Grundlagen leiteten wir Empfehlungen zum Aufbau eines Baseline-Modells zur THG-Emissionserfassung in Scope 3.1 ab, welches sich streng an den Kriterien des GHG-Protocols orientiert und in der Lage ist, Marktentwicklungen und umgesetzte Maßnahmen im ausreichenden Maße abzubilden. Zudem definierten wir Schnittstellen zwischen externen Emissionsfaktoren und internen Aktivitätsdaten auf Produkt, Lieferanten und Sortimentsebene für die spätere Umsetzung. 

    Ergebnis 

    Das Retailing-Unternehmen erhielt ein auf sein Unternehmen zugeschnittenes THG-Accounting-Konzept, das in der Lage ist, die jährlichen Emissions-Änderungen in verschiedenen Perspektiven aufzuzeigen und sich dabei an den Accounting-Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol und der SBTi orientiert. 

     

    THG-Bilanzierung

    Herausforderung  

    Unser Kunde im Online-Handel möchte die Konsument*innen befähigen, nachhaltigere Produktentscheidungen zu treffen, um die ökologischen und sozialen Auswirkungen zu reduzieren, die mit dem Sortiment einhergehen. Dazu wurde ein übergeordnetes Ziel zum Angebot nachhaltigerer Produkte definiert. Die Umsetzung gestaltete sich vor dem Hintergrund der externen Glaubwürdigkeit schwierig, da es aktuell an klaren Anforderung zur Auslobung fehlt. 

    Ansatz 

    Nachhaltige ProdukteWir entwickelten klare Kriterien, die unserem Kunden ermöglichen, nachhaltige Produktalternativen als solche zu identifizieren. Bei der Entwicklung der Kriterien berücksichtigten wir die Anforderungen externer Stakeholder, das Ambitionsniveau des Unternehmens, sowie die Verfügbarkeit von Maßnahmen innerhalb eines Sortiments.  

    Abhängig vom Sortiment wurden unterschiedliche Kriterien definiert, um jeweils die relevanten Impacts des entsprechenden Sortiments zu adressieren. 

    Somit entwickelte unser Kunde ein gutes Verständnis der wesentlichen ökologischen oder sozialen Risiken, die von seinen Produkten ausgehen und identifizierte zielsicherer nachhaltige Produktalternativen.  

    Ergebnis 

    Wir ermöglichen unseren Kunden, nachhaltige Produkte zu identifizieren und diese gegenüber der Konsument*innen glaubhaft als solche kenntlich zu machen. Durch die klare Definition der Kriterien ist eine Steuerung der Zielerreichung transparent und einheitlich im Einkaufs- und Categorymanagement möglich.

    Herausforderung 

    Seit 2015 arbeiten EDEKA und WWF in einem gemeinsamen Anbauprojekt in Spanien mit dem Ziel, den Orangenanbau umweltfreundlicher zu gestalten.  Sie wollten mit uns herausfinden: Wie können die Umweltimpacts des Orangenanbaus durch die Projektmaßnahmen reduziert werden, und wie sind diese potentiell positiven Effekte im Vergleich zum ökologischen Anbau zu bewerten? 

    Ansatz

    Auf Basis von Primärdaten zu Erträgen, Wasserverbräuchen, eingesetzten Pestiziden und Düngemitteln ermittelten wir die Umwelteffekte der Orangenfarm vor dem Projektstart (Baseline) und nach dem Start des Zitrusprojekts. Hierfür wurden jeweils Daten über mehrere Jahre betrachtet, um jährliche Unterschiede durch Wetterereignisse und damit einhergehende Ertragsunterschiede auszugleichen. Für diese Ökobilanzanalyse wurden THG-Emissionen, luft- und wassergetragene Schadstoffe, Landnutzung sowie Wasserverbrauch berücksichtigt.

    Dabei bewerteten wir die verschiedenen Umwelteffekte mit externen Kosten gemäß gängiger Empfehlungen z.B. des Umweltbundesamtes.  So konnten  EDEKA und WWF die Umwelteffekte  miteinander vergleichen (z.B. wie belastend der Wasserverbrauch im Vergleich zu THG-Emissionen ist). Außerdem konnten sie dadurch die volkswirtschaftlichen Kosten der Umweltbelastungen im Vergleich zum Preis der Orangen einschätzen.  

    Zudem analysierten wir auf Basis von Sekundärdaten, wie sich die Umwelteffekte durch einen ökologischen Orangenanbau im Vergleich zum konventionellen Anbau unterscheiden.  

    Wirkungsanalyse von nachhaltigen Massnahmen

    Ergebnis 

    Die Analyse ermöglichte EDEKA und WWF die positiven Effekte ihres Anbauprojekts zu bewerten und mit dem ökologischen Anbau zu vergleichen. Zudem konnten durch die Analyse des ökologischen Anbaus Verbesserungspotentiale identifiziert werden, die zukünftig in das Zitrusprojekt einfließen und zu einer weiteren Reduktion der Umwelteffekte beitragen könnten.

    weitere Referenzen

    Wo wir publizieren, diskutieren und mitmischen. Und was andere über uns sagen.

    Hier finden Sie einen Auszug aus unserem Portfolio.

    2022, Kooperation: scope3analyzer, ein kostenloses Carbon Footprinting Tool für Scope 3

    Der scope3analyzer stellt den einfachsten Einstieg in den Klimaschutz für Unternehmen dar. Das kostenlose Tool kann die CO2-Emissionen in Scope 1, 2 und 3 unmittelbar auf Basis bereits vorliegender Unternehmensdaten (z.B. Einkaufsdaten) berechnen. Gängige Standards wie das GHG Protocol und CDP sowie die SBTi akzeptieren die angewandte Methodik des scope3analyzers. Das Tool wurde in Zusammenarbeit der Systain Consulting GmbH, dem THINKTANK industrielle Ressourcenstrategien und dem Institut für Industrial Ecology mithilfe der Förderung des Umweltministeriums Baden-Württembergs entwickelt. Als Praxispartner haben die ZEISS Gruppe und die Robert Bosch GmbH das Tool pilotiert.

    2022, Studie für die Europäische Kommission

    Mit dem Entwurf eines europäischen Lieferkettengesetzes möchte die EU-Kommission die Anforderungen zur Achtung der Menschenrechte in der Lieferkette auf EU-Ebene erhöhen. Unsere Sektorstudie („Lieferketten-Atlas“) diente der EU-Kommission, die Planung dieses Gesetzes in ihrem Entwurf zu rechtfertigen.

    2019-2020, Kooperation: Konsortialpartner im Rahmen des Nationalen Aktionsplan (NAP)

    Systain war Konsortialpartner im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP) der Bundesregierung. Wir wurden beauftragt, den Erfolg der freiwilligen Berichterstattung von Unternehmen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht zu überprüfen. Anhand dieser Überprüfung konnte die Bundesregierung feststellen, dass nicht genügend Unternehmen den Anforderungen der menschenrechtlichen Sorgfalt erfüllten. So kam das Sorgfaltspflichtengesetz, auch Lieferkettengesetz genannt, zutage.

    2019, Value Balancing Alliance

    Die Value Balancing Alliance (VBA), eine Unternehmensallianz mit der BASF, BMW, die Otto Group, SAP und anderen, wurde 2019 mit einem ambitionierten Ziel gegründet: Die VBA entwickelt eine Methode, die zum Standard werden soll, wie Unternehmen ihre ökologischen und sozialen Impacts entlang der gesamten Wertschöpfungskette messen – nämlich anhand von monetären Werten. Systain begleitet die Mitgliedsunternehmen Bosch und Otto Group bei der Anwendung der innovativen Methodik. Wir haben unter anderem die Methodik & Indikatoren der VBA zur Quantifizierung der externen Effekte der Lieferketten von Bosch angewendet. So konnten strategische und methodische Erkenntnisse zur Anwendbarkeit der Methodik im Unternehmenskontext gesammelt und Empfehlungen entwickelt werden.

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